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Verarbeitung von Klinkersteinen

Sie haben Ihren Wunsch-Klinker gefunden und freuen sich nun auf die neue Klinkerfassade? In den folgenden Abschnitten finden Sie Tipps und Empfehlungen, was Sie bei der Lieferung und Verarbeitung der Klinkersteine beachten sollten, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Diese Empfehlungen umfassen insbesondere drei Bereiche:

  1. Bei der Lieferung der Klinker
  2. Verarbeitung der Klinkersteine
  3. Nicht alle Klinker verarbeiten

Spezielle Hinweise für die Verarbeitung von Klinkerriemchen / Flachklinkern finden Sie hier: Klinkerriemchen verarbeiten - vorbereiten, kleben und verfugen

Bei der Lieferung der Klinkersteine

Je nach bestellter Menge werden die Klinker per Spedition oder zum Teil direkt vom Klinker-Hersteller mit einem LKW angeliefert. Bitte stellen Sie sicher, dass die Anfahrt zum Lieferort entsprechend zugänglich ist und mit einem 40to-LKW erreicht werden kann, so dass die Steine direkt dort abgeladen werden können, wo sie später auch verarbeitet werden. Das erspart Ihnen viel Arbeit für das Umpacken der Steine.

Kontrolle der Klinker nach der Lieferung

Direkt bei der Lieferung sollten Sie kontrollieren, ob die gelieferten Klinkersteine auch den bestellten Steinen entsprechen. Durch unsere sorgfältige Bearbeitung und mehrfache Gegenprüfung Ihrer Bestellung wird zwar bereits durch den Klinker Profi sichergestellt, dass exakt die von Ihnen georderten Klinker vom Hersteller geliefert werden, aber dennoch können bspw. beim ausliefernden Hersteller Fehler passieren. Um diesen extrem seltenen Fall schnellstmöglich zu entdecken, sollte direkt bei Anlieferung eine Prüfung seitens des Kunden erfolgen.

Farbe und Klinkerformate prüfen

Neben der Menge der gelieferten Steine umfasst die Prüfung ebenfalls die Klinkerformate und Farbe der Klinkersteine. Natürlich gibt es bei einem Naturprodukt wie dem Klinker immer farbliche Abweichungen, die herstellungsbedingt nicht vermeidbar sind, aber die grundsätzliche Farbgebung sollte natürlich der bestellten entsprechen.

Lagerung der Klinkersteine bis zur Verarbeitung

Da die Klinkersteine oder Riemchen-Klinker oftmals nicht direkt verarbeitet werden, ist eine sachgerechte Lagerung besonders wichtig. Insbesondere sollte auf einen guten Regenschutz geachtet werden, denn nasse Klinker sollten nicht verarbeitet werden. Um die Klinker daher später problemlos verarbeiten zu können, müssen sie immer gut vor Nässe und Regen geschützt gelagert werden, bevor man sie verarbeitet.

Verarbeitung der Klinkersteine

Soll die Hausfassade dann mit den Klinkern oder Riemchen verblendet werden, gibt es auch bei der Verarbeitung einige Dinge zu beachten. Professionelle Handwerker / Verklinkerer sollten diese Hinweise selbstverständlich bereits kennen, dennoch empfehlen wir unseren Kunden, ebenfalls auf die sorgfältige und korrekte Verarbeitung der Klinkersteine zu achten, damit es später nicht zu unschönen Überraschungen kommt.

Mischung der Klinker aus verschiedenen Paletten

Wenn Klinker für eine ganze Fassade bestellt werden, werden diese normalerweise auf mehreren Paletten angeliefert. Für die Verarbeitung ist es empfehlenswert, die Steine untereinander zu mischen, um eine gleichmäßige Farbgebung der Klinkerfassade zu erreichen. Der Hintergrund: Herstellungsbedingt haben nebeneinander im Ofen gebrannte Klinker häufig eine sehr ähnliche Farbgebung, diese Steine liegen auf Paletten in der Regel zusammen. Werden diese genau in dieser Reihenfolge in der Fassade verklinkert, kann es an einigen Stellen zu farblichen Schwerpunkten kommen. Indem man die Paletten vertikal mischt, verhindert man solche Effekte. Dabei sollt man immer das Farbverhältnis im Auge behalten.

Die richtigen Rahmenbedingungen für das Verklinkern

Für die Verarbeitung der Klinkersteine sollte man auf geeignete Rahmenbedingungen achten. Ideal sind Temperaturen zwischen 5°C und 30°C, außerdem sollte man nur trockene Klinkersteine verarbeiten. Ebenfalls wichtig ist die Verwendung von geeignetem Fugenmörtel, bei der man sich unbedingt an die Verarbeitungsvorgaben des Herstellers halten sollte. Das gilt vor allen Dingen für die angegebene Wassermenge. Wird Mörtel mit zu viel Wasser angerührt, kann es bspw. zu den unerwünschten Klinker-Ausblühungen kommen. Zudem muss Mauerwerk abends abgedeckt werden, um es vor Regen / Feuchtigkeit zu schützen.

Fugarbeiten nur bei trockenem Wetter

Was für das Verklinkern selbst gilt, gilt ebenso für die Fugarbeiten und den Glattstrich, die einer Klinkerfassade den letzten Schliff geben. Dies sollte ebenfalls nur bei trockenem Wetter erfolgen. Frostige Temperaturen sind ebenfalls für Fugarbeiten ungeeignet.

Nicht alle Klinker verarbeiten

Dieser Tipp hört sich auf den ersten Blick etwas seltsam an, aber eine grundlegende Empfehlung ist es, nicht alle Klinker zu verarbeiten. Das bezieht sich auf zwei mögliche Situation.

Zu wenig Steine bestellt? Mit der ersten Lieferung mischen

Stellt sich im Lauf der Arbeit heraus, dass man nicht ausreichen Klinkersteine bestellt hat, sollte man nicht die komplette erste Lieferung verarbeiten, sondern im Idealfall Klinker der ersten und zweiten Lieferung mischen, um ein möglichst homogenes Farbergebnis zu erhalten. Herstellungsbedingt kann es bei einem Naturprodukt immer zu leichten farblichen Abweichungen kommen, die man mit einer Mischung unterschiedlicher Lieferungen sehr gut kaschieren kann. Ist also absehbar, dass die bestellten Klinker nicht ausreichen, die Fassade erst einmal nicht weiter verklinkern, sondern auf die zweite Lieferung warten und dann mit den gemischten Steinen fortfahren.

Für spätere Arbeiten passende Klinker zu Hand haben

Auch nach Abschluss der Klinkerarbeiten an der Fassade empfiehlt es sich, eine gewisse Menge der Klinkersteine übrig zu behalten, um für einen späteren Zeitpunkt passende Exemplare zu Hand zu haben. Sollten bspw. mal kleinere Reparaturen notwendig sein, hat man direkt Verblender in der gleichen Farbgebung, die optimal zur Klinkerfassade passen.

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