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Fugensanierung richtig gemacht

Eine gut verfugte Klinkerfassade ist etwas fürs Leben. Wertbeständig, witterungssicher und langlebig. Meist ist über eine ganze Generation nichts an der Fassade zu tun. Und wenn doch, so betrifft es zumeist nur die Fugen. Denn bedingt durch Witterungseinflüsse und eindringendes Wasser kann ein zu weicher oder schlecht gebundener Mörtel mit den Jahren an Festigkeit einbüßen und eine Auswaschung der Fuge nach sich ziehen. Ein zu harter Mörtel neigt im Gegensatz dazu zu Rissen und Ablösungen.
In beiden Fällen sollte man dann über eine Fugensanierung nachdenken. Doch keine Sorge, das ist kein Hexenwerk!


Softstrahlen bei Verunreinigungen

Eine bekannte Methode, einfache Verschmutzungen zu entfernen, ist das Sandstrahlen. Doch Vorsicht: Das ist sehr aggressiv und beschädigt den Klinker. Daher ist das Sandstrahlen bei Klinkersteinen absolut zu vermeiden. Schonender ist hingegen das Softstrahlen, denn dabei wird mit weniger Druck (0,2 bis 2,0 bar) vorgegangen. Doch auch wenn beim Softstrahlen mehr gereinigt als abgetragen wird, sollten Sie einen Experten dazu befragen. Und: Wenn die Fassade nicht nur gereinigt, sondern saniert werden muss, genügt diese Methode selbstverständlich nicht.


Die Sanierung - in drei Schritten zur neuen Fuge

In nur drei Schritten kann man eine Fuge erneuern und so die gesamte Optik einer Fassade nicht nur komplett aufwerten und ein Haus wie neu erscheinen lassen, sondern auch den eigenen Wünschen anpassen. Zwar ist die Fugenbreite natürlich nicht änderbar, aber durch die Wahl der Fugenfarbe und Tiefe einer Fuge lässt sich die Gesamtwirkung der Fuge und des verwendeten Klinkers und damit der kompletten Optik ändern. 

Schritt 1: Der Ausbau der alten Fuge

Der erste Schritt einer Fugensanierung ist der Ausbau der alten Fuge. Grundsätzlich ist bei Klinkern eine Ausbautiefe von 2,5 bis 3 cm einzuhalten. Arbeiten kann man mit Meißel, Stecheisen und Co., allerdings lassen diese Werkzeuge nur eine begrenzt genaue Führung zu. Eine Alternative kann eine Einstechklingen-Handsäge sein. Doch hier gilt: Staubarm arbeiten, indem Sie für Absauganlagen sorgen. Zum einen wegen der Verschmutzung, zum anderen wegen der Gesundheit. Und: Geben Sie acht, dass Sie nicht in die Verblend- oder Vormauerschale stechen, denn ansonsten kann der frische Mörtel im folgenden Schritt in die dahinter liegende Luft- oder Dämmschicht gelangen.

Schritt 2: Das neue Verfugen

Damit der neue Mörtel gut haftet, ist es wichtig, dass die Fuge gut gereinigt ist. Dann, beim Vornässen, auf die Angaben des Herstellers achten! Wichtig: Den neuen Mörtel, abhängig von der Ausbautiefe der Fuge, in einem oder zwei Schichten mit einem Fugeisen aus Edelstahl antragen.

Schritt 3: Das Nacharbeiten

Sobald der Mörtel anfängt, anzusteifen, ist es Zeit, die Fuge auszuformen. Möglich ist hier ein Glattstrich, doch auch andere Arten der Verfügung können Verwendung finden, sofern sie einen guten Wasserabfluss garantieren.
Versuchen Sie, so zu arbeiten, dass der Mörtel engen Kontakt zu den Steinflächen erhält.
Durch Ausformen wird der Mörtel schließlich nachverdichtet. 
Wichtig: Um auf Nummer sicher zu gehen, was zu tun ist, stets vorher einen Fachmann zu Rate ziehen.

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