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Besonderheiten und Eigenschaften von Hohlfalzziegeln

Hohlfalzziegeln, zeichnen sich durch die charakteristische S-Form aus und sind auf vielen Dächern zu finden. Die zahlreichen positiven Eigenschaften haben Hohlfalzziegel zum Favoriten vieler Bauherren werden lassen, auch wenn in den letzten Jahren und Jahrzehnten ebenso andere Ziegelformen vermehrt gewählt werden. Dennoch findet man Hohlfalzziegel weiterhin auf vielen neuen und bestehenden Immobilien, ob ganz klassisch auf dem Einfamilienhaus, dem Doppelhaus oder natürlich häufig auf dem Landhaus. Und selbst auf Büro- und Geschäftsgebäuden findet man die Hohlfalzziegel, wenn die Bauherren sich von der typischen Optik ein wenig absetzen wollen. Je nach Modell überzeugen die Hohlfalzziegel zudem mit einem großen Verschiebespiel, was diese Dachziegelform zur guten Option für Sanierungen oder, in kleineren Formaten, auch für verwinkelte Dächer werden lässt.

Beständigkeit gegenüber Schlagregen, Windsog und Flugschnee von Hohlfalzziegeln

Hohlfalzziegel zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Beständigkeit gegenüber der Witterung und den weiteren Herausforderungen aus, denen Dachziegel ausgesetzt sind. Selbst bei Schlagregen, Windsog oder Flugschnee schützt der Hohlfalzziegel das Gebäudeinnere sicher und zuverlässig.

Ein Klassiker auf dem Dach – Hohlfalzziegel bieten eine ruhige Optik

Hohlfalzziegel sind eine Weiterentwicklung der gerade in Norddeutschland lange verwendeten Hohlpfannen, die aber um eine Falzung am oberen Ende und der Seite erweitert wurden, so dass die Verarbeitung gegenüber der Hohlpfanne einfacher ist und mehr Flexibilität bietet. Gleichzeitig schaffen Hohlfalzziegel die typische und von vielen Bauherren gewünschte S-förmige, gleichmäßige Dachoptik, die einem Gebäude eine besonders ruhige Ausstrahlung verleiht. Auch oder gerade in Kombination mit einer Klinkerfassade schafft man so ein Gebäude, das mit einer klassischen und zeitlosen Anmutung die Bewohner über viele Jahre und Jahrzehnte begeistert.

Regeldachneigung von Hohlfalzziegeln

Die Regeldachneigung beschreibt die minimale Dachneigung, bei der ein Dachziegel ohne zusätzliche Maßnahmen verwendet werden kann. Für Hohlfalzziegel gilt eine Regeldachneigung von 22°, d.h. bis zu dieser Neigung kann der Hohlfalzziegel ohne Zusatzmaßnahmen zur Eindeckung eines Daches herangezogen werden. Mit Einhaltung der Regeldachneigung wird sichergestellt, dass durch den Dachziegel das Innere des Gebäudes vor Witterung, Regen etc. geschützt wird. Ist das Dach oder ein Teil des Daches flacher als die Regeldachneigung kann der Hohlfalzziegel dennoch verwendet werden, allerdings sind dann Zusatzmaßnahmen erforderlich.

Zusatzmaßnahmen für Hohlfalzziegel bei Unterschreitung der Regeldachneigung von 22°

Ist das Dach, das mit dem Hohlfalzziegel eingedeckt werden soll, flacher als die Regeldachneigung von 22°, sind Zusatzmaßnahmen erforderlich, um das Innere des Gebäudes vor Witterung, Feuchtigkeit etc. zu schützen und bspw. eine ausreichende Sturmfestigkeit sicherzustellen. Diese Zusatzmaßnahmen hängen von den individuellen Gegebenheiten vor Ort und den Eigenschaften des Dachs bzw. des Teildaches ab, das mit dem Hohlfalzziegel eingedeckt werden soll. Denkbare Zusatzmaßnahem sind bspw. eine Unterspannung, eine Unterdeckung oder ein regensicheres / wasserdichtes Unterdach. Je nach Art der Zusatzmaßnahmen kann das zu erheblichen Zusatzkosten führen, so dass es empfehlenswert ist, frühzeitig einen Fachbetrieb hinzuzuziehen, um die jeweilige Situation vor Ort sichten zu lassen und die erforderlichen Zusatzmaßnahmen gemeinsam mit dem Dachdecker zu planen.

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