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Charakteristische Form von Flachdachziegeln

Flachdachziegel gehören zu den am häufigsten verwendeten Tondachziegeln in Deutschland. Auch wenn man im ersten Moment vermuten kann, dass diese Art der Dachziegel nur oder besonders für Flachdächer geeignet ist, stimmt das nur bedingt. Der Name Flachdachziegel stammt von der Ziegelform, die sich aus einem flachen Teil und einem „Dach“ zusammensetzt, so dass sich dann der gesamte Name „Flachdachziegel“ aus dieser Kombination ergibt. Gleichzeitig sind Flachdachziegel mit einer Regeldachneigung von 22° für Dächer mit einer verhältnismäßig geringen Dachneigung zugelassen sind, auch wenn man bei einer Dachneigung von 22° natürlich noch nicht von einem klassischen Flachdach sprechen kann, worunter die Allgemeinheit komplett flache Dächer versteht.

Flachdachziegel bei vielen Bauherren beliebt

Die Form Flachdachziegel gehört bei vielen Bauherren zu den Favoriten und entsprechend viele Dachziegel-Modelle gibt es in dieser Ausführung in den unterschiedlichsten Farben und Größen, engobiert, glasiert etc. . Im Ergebnis erhält die Dachfläche durch einen Flachdachziegeln eine klassisch-zeitlose Optik, die jedes Eigenheim aufwertet und eine dezente Eleganz verleiht.

Regeldachneigungen von Flachdachziegeln

Die Regeldachneigung beschreibt die minimale Dachneigung, bei der ein Dachziegel ohne zusätzliche Maßnahmen verwendet werden kann. Für Flachdachziegel gilt eine Regeldachneigung von 22°, d.h. bis zu dieser Neigung kann der Flachdachziegel ohne Zusatzmaßnahmen zur Eindeckung herangezogen werden. Mit Einhaltung der Regeldachneigung wird sichergestellt, dass durch den Dachziegel das Innere des Gebäudes vor Witterung, Regen etc. geschützt wird. Ist das Dach oder ein Teil des Daches flacher als die Regeldachneigung, kann ein Flachdachziegel ebenfalls genutzt werden, es sind aber zusätzliche Maßnahmen bei der Dacheindeckung notwendig.

Zusatzmaßnahmen für Flachdachziegel bei Unterschreitung der Regeldachneigung von 22°

Ist das mit dem Flachdachziegel einzudeckende Dach flacher als die Regeldachneigung von 22°, sind Zusatzmaßnahmen erforderlich, um das Gebäudeinnere sicher vor Witterung, Feuchtigkeit etc. zu schützen. Diese notwendigen Zusatzmaßnahmen hängen von den individuellen Gegebenheiten vor Ort und den Eigenschaften des Dachs bzw. des Teildaches ab, das mit dem Flachdachziegel eingedeckt werden soll. Denkbar sind zum Beispiel Unterspannung, eine Unterdeckung oder ein regensicheres / wasserdichtes Unterdach. Je nach Art der Zusatzmaßnahmen kann das zu erheblichen Zusatzkosten führen, so dass es empfehlenswert ist, frühzeitig einen Fachbetrieb hinzuzuziehen, um die jeweilige Situation vor Ort zu bewerten.

Farben, Oberflächen und Größen von Flachdachziegeln 

Tondachziegel allgemein und Flachdachziegel im Speziellen kann durch eine Reihe von Eigenschaften gut charakterisieren – angefangen bei der Farbe über die Oberfläche bis hin zur jeweiligen Größe (ausgedrückt im Stückbedarf pro QM). Diese drei Eigenschaften sind bestimmen, zusammen mit der hier vorgestellten Form, wie ein Flachdachziegel die Optik einer Immobilie beeinflusst.

Farben von Dachziegeln - Von Rot über Anthrazit bis Schwarz

Die Mehrheit der Flachdachziegel am Markt ist in den Schwarz / Anthrazit / Grau, Rot bzw. Braun am Markt erhältlich. Zwar gibt es neben diesen Farben auch noch vereinzelt andere Farbtöne, aber weit über 90% der in Deutschland verbauten Flachdachziegel kann man den oben genannten Farbfamilien zuordnen. Gleichzeitig gibt es hier immer noch wesentliche Unterscheidungen innerhalb der einzelnen Farbfamilien: Rot ist nicht gleich Rot, Braun nicht gleich Braun etc. Durch die unterschiedlichen Oberflächen (Engobierung, Glasur oder Natur), den eingesetzten Ton und die Brennverfahren unterscheiden sich die einzelnen Farben voneinander, so dass es innerhalb der fünf Farbfamilien eine große Farbvarianz gibt und jeder Bauherr problemlos die passenden Dachpfannen finden kann. Hier noch einmal die gängigen Farbfamilien.

Oberflächen von Flachdachziegeln: Engobiert, glasiert oder naturrot

Neben der Farbe spielt für die spätere Optik eines Flachdachziegels zudem die Oberfläche eine wichtige Rolle. Hier unterscheidet man zwischen engobierten Modellen, glasierten Dachpfannen und der naturroten Variante, die ganz ohne eine Nachbehandlung auskommen. Waren früher insbesondere die naturroten Produkte der Standard, hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten der Wunsch vieler Bauherren hin zu engobierten oder glasierten Modellen entwickelt. Wichtig zu wissen: Von den Eigenschaften in Bezug auf  Schutz vor Witterung oder Langlebigkeit unterscheiden sich die naturrote, engobierte und glasierte Dachziegel nicht voneinander. 

Wie viele Flachdachziegel braucht man pro Quadratmeter?

Ein weiterer, wichtiger Faktor, der den Anblick eines Daches maßgeblich mit beeinflusst, ist die Größe der verbauten Dachziegel. Persönliche Präferenzen sind dabei wichtig, ebenso gibt es aber typische Größen, die von der Dachform mit beeinflusst werden. So sind kleinformatige Flachdachziegel mit großem Verschiebespiel gerade für verwinkelte Dächer geeignet, ebenso bei Sanierungen kommen sie zum Einsatz. Die Größe kann daran erkennen, wie viele Dachziegel man pro QM benötigt: So gibt es Flachdachziegel, von denen man unter 10 Stück pro QM benötigt, von anderen Varianten benötigt man dahingegen 15 oder mehr pro QM – hier kann man leicht erkennen, wie groß das Spektrum ist.

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