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Doppelmuldenziegel – mit langer Historie und doch top aktuell

Der Doppelmuldenziegel ist schon im 19. Jahrhundert maschinell hergestellt worden und kann damit auf eine lange Historie zurückblicken. Damit gehören die Doppelmuldenziegel zu den besonders etablierten Ziegelformen und erfreuen sich weiterhin bzw. wieder einer wachsenden Beliebtheit bei vielen Bauherren. Wurden Doppelmuldenziegel früher insbesondere auf Gutshöfen und für Landhäuser verwendet, greifen heute viele Bauherren in städtischer Umgebung bei der Dacheindeckung vom Einfamilienhaus, Bungalow oder dem Doppelhaus zu einem Doppelmuldenziegel. Die beiden namensgebenden, parallelen Mulden prägen dabei die Optik und verleihen der Immobilie dadurch den ganz speziellen Charakter. Insgesamt wird die Dachfläche eher feingliedrig. Unterstützt wird diese feingliedrige Optik durch das oftmals eher kleine Format der Doppelmuldenziegel und den hohen Stückbedarf pro QM, was gerade sonst eher großflächigen Dächern einen interessanten Aspekt verleiht.

Hohe Beständigkeit gegenüber Schlagregen, Windsog und Flugschnee

Wie man nicht nur an vielen historischen Gebäuden sehen kann, sind die Doppelmuldenfalzziegel sehr beständig und bieten einen guten Schutz vor Witterung und den weiteren Herausforderungen, denen Dachziegel ausgesetzt sind. Entsprechend schützt der Doppelmuldenziegel das Gebäudeinnere sicher und zuverlässig vor Schlagregen, Windsog oder Flugschnee.

Doppelmuldenziegel wieder häufiger auf den Dächern zu sehen

Gerade in den 70er und 80er Jahren waren Doppelmuldenziegel bei Bauherren nur noch selten gewählt, das ändert sich aber in den letzten Jahren wieder stark. Viele junge Bauherren suchen für das neue Eigenheim eine Verbindung aus Tradition und Moderne und entdecken dabei die Doppelmuldenfalzziegel für sich. In Kombination mit einer passenden Klinkerfassade entsteht mit dem Doppelmuldenziegel eine einzigartige Immobilie, die keinem kurzlebigen Trend unterworfen ist und gleichzeitig den Bewohnern über viele Jahre und Jahrzehnte Freude bereitet.

Regeldachneigungen von Doppelmuldenfalzziegeln

Die Regeldachneigung eines Doppelmuldenziegels beschreibt die minimale Dachneigung, bei der ein Doppelmuldenfalzziegel ohne zusätzliche Sicherungsmaßnahmen verwendet werden kann. Für Doppelmuldenziegel gilt eine Regeldachneigung von 25°, d.h. bis zu dieser minimalen Dachneigung kann der Doppelmuldenziegel ohne Zusatzmaßnahmen zur Eindeckung eines Daches herangezogen werden. Mit Einhaltung der Regeldachneigung wird sichergestellt, dass durch den Dachziegel das Innere des Gebäudes vor Witterung, Regen etc. geschützt wird. Ist das Dach oder ein Teil des Daches allerdings flacher als die zugelassene Regeldachneigung kann der Doppelmuldenziegel dennoch verwendet werden, allerdings sind dann Zusatzmaßnahmen erforderlich.

Zusatzmaßnahmen für Doppelmuldenfalzziegel bei Unterschreitung der Regeldachneigung von 25°

Ist das Dach, das mit dem Doppelmuldenziegel eingedeckt werden soll, flacher als die Regeldachneigung von 25°, sind Zusatzmaßnahmen erforderlich, um das Innere des Gebäudes vor Witterung, Feuchtigkeit etc. zu schützen und bspw. eine ausreichende Sturmfestigkeit sicherzustellen. Diese Zusatzmaßnahmen hängen dabei immer von den individuellen Gegebenheiten vor Ort und den Eigenschaften des Dachs bzw. des Teildaches ab, das mit dem Doppelmuldenziegel eingedeckt werden soll. Denkbare Zusatzmaßnahem sind bspw. eine Unterspannung, eine Unterdeckung oder ein regensicheres / wasserdichtes Unterdach, bevor man mit dem eigentlichen Eindecken des Daches beginnen kann. Je nach Art der Zusatzmaßnahmen kann das zu erheblichen Zusatzkosten führen, so dass es empfehlenswert ist, frühzeitig einen Fachbetrieb hinzuzuziehen, um die jeweilige Situation vor Ort sichten zu lassen und die erforderlichen Zusatzmaßnahmen gemeinsam mit dem Dachdecker zu planen, wenn man sich für den Doppelmuldenziegel entscheidet, das geplante Dach die Regeldachneigung von 25° aber unterschreitet.

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